29 März, 2017

Das Zuckerfrei Experiment!

Ich hab mir da etwas in den Kopf gesetzt! Ich möchte mir ein zeitlang frei nehmen - zuckerfrei!

Wer mich kennt, reißt jetzt erstaunt die Augenbrauen hoch, drückt sich beide Hände vor den Mund und versucht nicht laut loszuprusten. Denn ich bin dem weißen Gold echt verfallen!

Neben Salat, Gemüse, weißem Fleisch, Nüssen und Obst liebeliebeliebe ich einfach Schokolade, Cookies und Eiscreme. Statt einer Currywurst oder einer Portion Pommes, die vielen das Leben schwer machen, schieb ich mir lieber eine Portion Süßkram rein. Vor dem Sport gönne ich mir ein bis vier Riegel Schoki, weil ich sie ja eh wieder abtrainiere.

Diese verrückte Kombination aus Supergesund und Supersüß, gepaart mit etwas Supersportlich, ist vermutlich der Grund, weshalb man mir meine Zuckersucht bisher nicht ansieht.





Aber warum dann zuckerfrei machen?
Ich bin weder übergewichtig, noch möchte ich die typischen "letzten 5kg" abnehmen. Mein Körper ist einigermaßen fit und leistungsfähig. Trotzdem bin ich seit dem letzten Wocheneinkauf gebranntmarkt.

Zartbitterschokolade war an einem Dienstag im Angebot. Die mit 81%! Super lecker und auch fürs Gewissen gut (Poa! Jetzt rede ich mir die Schokolade gerade wieder schön! Merkt ihr das?) Ich nahm mir gleich vier Tafeln mit. „Dann hast du etwas Vorrat“

Tja… am Freitag war von der Schokolade nichts mehr da. Einfach weginhaliert. Auch die Hafercookies (natürlich auch mit Zucker) waren weg und das neue Nutellaglas war bereits halb leer. Und die Schokoladenostereier, die ich als Überraschung fürs Mädchen mitgenommen habe, sind auch verschwunden.

Hab ich das wirklich alles gegessen?
Ja, das hab ich. Fast unbemerkt.
Gründe gab es genug: Ein stressiger Arbeitstag, unsagbarer Hunger, Belohnung nach der anstrengenden Garten- oder Aufräumarbeit, ein Filmabend, ein Besuch bei oder von Freunden.

Ich begann zu recherchieren... 


Der Mensch
soll nach einer Empfehlung des WHO maximal 25g Zucker zu sich nehmen. Studien zur Folge nimmt er aber tatsächlich 75g Zucker, also das Dreifache der empfohlenen Zuckermenge, zu sich!
Glaubt ihr nicht?
25g sind ganz schnell zusammen gesucht. Schaut euch mal einen Standardtag an:
Ein Löffel Zucker im Kaffee (5g), ein Fruchtjoghurt (20g) und ein Schokomüsli (20g), ein Löffel Ketchup (5g) auf den Nudel und Marmelade (12g) und Nutella (10g) auf dem Brötchen. Damit ist die empfohlene Menge mit 72g längst überschritten. satt ist man nach der Menge sicher nicht (ich wäre es nicht!) und für einen Schokoriegel ist gar kein Platz mehr.

Traut man wissenschaftlichen Berichten ist ein achtsamer Umgang mit Zucker
  • Gut fürs Herz
  • Gut für die Haut
  • Gut für den Körper und die Figur
  • Macht uns stressresistenter
  • Macht uns energievoller
  • Macht uns zufriedener

Und für alle unter euch, die eventuell doch an einer Abnahme interessiert sind, habe ich mal eine kleine einfache Rechnung aufgestellt:


Wer sich ein bisschen auskennt, oder informiert hat, weiß vielleicht, dass 1g Zucker ca. 4 Kalorien hat. 25g Zucker haben also 100 Kalorien. Nicht viel, oder?
Bei einer Zuckeraufnahme von 75g kommt man da schon auf 200 Kalorien mehr. Aufs Jahr hochgerechnet kann man sich da 10kg Körperfett extra auf die Hüften setzen.

Hmmm, da lohnt es sich, doch einfach mal über eine kleine Ernährungskorrektur nachzudenken.

Was will ich erreichen. 
Ich möchte für mich eine zuckerreduzierte und zuckerbewusste Ernährung testen, die sich ohne Zwang in meinen Alltag integriert. Kein Druck und kein Verzichtsgefühl!
Ich möchte den Zucker nicht verteufeln oder zu meinem Feind machen, eher zu einem ganz besonderen Freund, der nur selten zu Besuch ist.
Abnehmen ist hierbei nicht mein Ziel, aber wenn dann doch ein paar Gramm Körperfett schwinden, nehme ich das als positiven Nebeneffekt sehr gerne hin.



Was ist erlaubt und was nicht? 
Es gibt keine Liste mit erlaubten und nicht-erlaubten Lebensmitteln.
Klar: Schokolade und anderer Süßkram wird erstmal weggeräumt, aber nicht tabuisiert.

Ich möchte lernen zuckerhaltige Lebensmittel zu erkennen und Alternativen zu finden. Ich möchte erfahren, wo ich leicht verzichten kann und wo ich den Verzicht nicht in mein Alltagsleben integrieren möchte. Das klingt einfach, da es gar keine Regel zu geben scheint, aber nehmen dem didaktischen Lernaufwand gehört auch eine Menge Disziplin dazu, sich selbst zu regulieren.

Was ich nicht möchte ist: Verzicht! Keine Vorschlaghammer-Methode.
Ich möchte nicht auf einen schönen Nachmittag mit Freunden, auf ein gemütliches Essen mit meinem Schatz, auf den Eisdielenbesuch mit meinem Zuckermädchen verzichten.
Spaß und Freude soll dabei sein.



So, der grobe Plan.
Auf dem Weg zur Zuckerreduzierung, auf der Suche nach Alternativen und beim Ausprobieren verschiedener gesunder Rezepte hätte ich euch gerne dabei! 
Wollt ihr mitmachen und von meinen Erfahrungen lesen? 

Bei Instagram seid ihr immer dabei. Im Blog wird es regelmäßig Updates geben. 

Lieblingsgrüße!


27 März, 2017

Geburtstagskleidung!

Ich finde es ist eine total süße Tradition, dass wir nähende Mamis unsere Erbfolgen jedes Jahr mit einem selbst genähten Geburtstagsshirt beschenken.
Das machen doch bestimmt auch viele von euch, oder? 

Bei uns ist es jedenfalls Tradition seit dem 1. Geburtstag.
So lange die Kids es selbst noch cool finden und irgendwann auch die eigenen Stilvorstellungen mit einfließen, entsteht so einfach noch mal eine ganz besonders tolle Bindung zwischen Mama und Kind (oder natürlich Papa und Kind). Sie geht so happy in den Kindergarten, trägt das Kleid mit "ihrer Zahl" stolz und berichtet, dass es dieses Kleid einmal auf der Welt gibt und dass ihre Mama es genäht hat.

Ich träume schon heute davon, wie sie irgendwann im Alter von 25 Jahren ihren alten Geburtstagskleider wieder in der Hand hält und sich einfach darüber freut und sich an verschiedene Geburtstagsfeiern erinnert.






Nicht jede Mami hat aber eine Nähmaschine zu Hause stehen oder weiß sie korrekt zu bedienen (oder traut es sich einfach nicht zu, denn: Mädels! Das könnt ihr alle! Ist gar nicht schwer.).
In so einem Fall freue ich mich, wenn ich traditionell für das Geburtstagsset zur Verantwortung herangezogen werde.
So wie beim kleinen Lio, der gerade 3 Jahre alt geworden ist und der seither sein Geburtstagsshirt über seine Mama von mir bekommt.


Ein Freudenprojekt!



Lieblingsgrüße!

22 März, 2017

Trödelliese und Bummeltante

Sie bummelt und sie trödelt!
Es gleicht einer unfassbaren und unheimlich nervenaufreibenen Kunst, wenn man sie dabei beobachtet.

Wenn der Wecker klingelt, springt sie aus dem Bett. Ist hellwach, bereit für den Tag und will gleich wissen, was heute alles ansteht.
Aber dann geht es los! Die anfänglich Euphorie den Tag zu beginnen scheint Trug gewesen zu sein und wandelt sich in ein zähflüssiges, klebriges Honiggefühl. 

Während sie ihren Schlafanzug, singt sie mindestens drei Lieder, tanzt einen Tanz, fällt dramatisch vor ihrem Fillyschloss auf die Knie, erzählt ihren Eulen eine Geschichte.
Beim Anziehen wird jedes Kleidungsstück akribisch dreimal gedreht, dabei murmelt sie unaufhörlich vor sich hin, zieht sich versehntlich die frische Unterhose über die vom Vortag, merkt es erst, wenn die Strumfhose schon sitzt und fängt dann von neuem an, aber natürlich erst nachdem sie ihre Kleidungsstücke nebeneinander auf die Badewannenkante gelegt hat. Ganz exakt und mit einem mir unerklärlichen, aber zeitfressendem System.




Beim Zähneputzen führt sie eine ausgeprägte Diskussion mit der Figur auf der Pastatube. Meist mischt sich die krokodilförmige Zahnbürste mit ins Gespräch ein.  Drei Meinungen verlängern eine Diskussion

ins Unermessliche!
Beim Haare kämmen wird die Haarbürste zwischenzeitlich zum fliegenen Einhorn, fliegt über die frischgemachten Betten und landet, mit klirrendem Geräusch, wie eine Fliege am Fenster.
Das ganze Geschehen wird durch nicht enden wollende, immer gleich klingende Ermahnungen meinerseits unterbrochen. Ich brumme ihren Namen mit Nachdruck, wieder und wieder und wieder, um sie in die Realität zurück zu holen. 

Schlussendlich kommt sie die Treppe heruntergetappst, steht mit wirren Haaren in der Küchentür und fragt mit zuckersüßer Stimme: Mama, darf ich auch erst ohne Hose und Pullover frühstücken und mich später anziehen?

Die Antwort ist "Nein", denn die Erfahrung lehrte mich, dass am Schluss nie nie nie niiie Zeit ist, um sich noch zu Ende anzuziehen. Das Frühstück reiht sich in der Geschwindigkeit sauber mit in den Tagesbeginn ein. Das Einkleiden für den Weg zum Kindergarten dauert ebenso lange.
Sie braucht für alles gefühlt ewig und macht mich mit ihrer scheinbaren Unkonzentriertheit und ihrem Bummeln ganz kirre!




Dabei bin ich doch in Wahrheit nur neidisch!
Auf ihre Ruhe, mit der sie in den Tag starten kann.
Auf ihr Interesse für einfach alles!
Darauf, dass sie zulässt, sich ablenken zu lassen und den Moment für sich genießt

Sie ist gar nicht unkonzentriert und unaufmerksam.
Sie ist sogar ganz besonders aufmerksam und einfach wahnsinnig fantasievoll!
So wir der dunkle Fleck auf dem grauen Badezimmerboden, den ich schon seit Wochen mit all meiner Unaufmerksamkeit ignoriere, sofort entdeckt und zu einem fabelhaften wunderbaren Wesen in einer fabelhaften wunderbaren Welt.
Das ist schön!
Das will ich auch können!


Habt ihr das auch mal so gesehen?


Lieblingsgrüße!


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Ein paar Tipps, um den morgenlichen Alltag zu erleichtern könnt ihr hier nachlesen.



20 März, 2017

Muttifrise oder Mainstream Bun - Lieblingslook

Ihr kennt ihn alle!
Der Dutt, einst verschriene Omafrisur ist heute auf den Straßen nicht mehr wegzudenken.
Längst ist der Dutt salontauglich, hat aber immer noch seine renitenten Gegner.

Auch mich seht ihr damit oft. Dafür müsst ihr mich nicht mal privat kennen.
Auf instagram und im Blog gehört die olle Muttifrise längst zu meinem Standard-Repertoire.




Kürzlich meinte mich eine Bekannte im Vertrauen darauf hinzuweisen, dass ich zwar toll aussähe, aber mir nicht immer so einen Dutt machen solle. Das erinnere an ihre Oma und würde mich damit ihn ihren Augen alt machen.
Äh... ja... danke!
Nein, wirklich: Ehrliche Meinungen sind gold wert! Und ich bin ihr ganz sicher nicht böse deswegen!
Aber es ist ja mein Kopf und es sind nicht meine Augen, in denen ich alt bin.
Und wisst ihr was? Ich liebe den Dutti und deshalb widme ich ihm einen ganzen Blogbeitrag!







Der Look ist so super schnell gestylt und passt zu allem
Schick zum Kleid, oder cool zur Jeans. Mit Sportleggins und Top sieht man mit Dutt gleich viel fitter aus.

Außerdem, und dass ist es wohl, was ihn zur Muttifrisur macht, ist der Bun so! Praktisch!
Keine Haare im Brei oder in der Bolognese.
Keine Knoten im Nacken, keine nervigen Strähnen im Gesicht beim Putzen (oder Nähen, oder Schreiben, oder Kochen, oder Autofahren).
Und wenn es morgens mit der Haarwäsche nicht mehr klappt (Hallo? Kind, Frühstück, Aufräumen, Kind, Taschen packen, Kind, Arbeit) und man sich zeitlich bedingt auf Duschen-ohne-Haare beschränken muss, sprühen wir ein bisschen Trockenshampoo in die Haare, tüdeln sie hoch und schon sehen wir herrlich herausgeputzt aus.




Wenn es mal schicker sein soll, tüdel ich mir ein Volumenkissen ins Haar. Am liebsten trage ich meinen Bun aber messy. (Wie cool das klingt, oder? Gar nicht alt oder omig!)

Nacken und Hals liegen hier so herrlich frei. Das ist nicht nur angenehm frisch im Sommer, ich finde das auch sehr attraktiv. Die optische Wirkung von Hals und Nacken werden allgemein unterschätzt, findet ihr nicht? (Das weiß man vor allem, wenn man nicht auf die optische Wirkung einer voluminösen Oberweiter zurückgreifen kann).


Zu streng? Putzfrauenlook? Okay, es gibt einige Negativtöne
Aber hey, selbst bei Männer ist der Dutt mittlerweile hipp!


Das war mal ein etwas anderer Blogbeitrag als sonst...
Und ihr? Seid ihr auch Fans von messy bun und mainstrem Dutt?
Und.. äh... *flüster* findet ihr mich auch "omig"? *hust* *räusper*


Lieblingsgrüße!

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mein Volumenkissen ist von hier, Gerüchten zur Folge, kann man aber auch eine Socke verwenden.



16 März, 2017

Kuschelschwalben und Pappsnap - Tasja mit Lieblingsschnitt-Potential

Der Schnitt hat für mich echten Lieblingspotential! Schon als Maria von Mialuna noch am Schnitt experimentiert hat und die ersten Entwürfe auf Instagram gezeigt hat, war ich hin und weg von der Schnittführung und mir war klar:
Den will ich auch, wenn er fertig ist! 




Auch die Stoffwahl stand schon fest, bevor ich den Schnitt überhaupt in Händen halten konnte! Den schwarzen Schwalbenstoff mit kuscheliger Flauschrückseite hatte ich schon eine Weile im Stoffregal und er wartete nur auf einen Schnitt wie diesen. 

Für die kleinen Menschen unter uns, sprich für Kinder, gibt es den Schnitt schon etwas länger. Unlängst habe ich ihn auch für das Zuckermädchen ausprobiert und ich war so neidisch auf den coolen Pulli, den sie seitdem fast ununterbrochen trägt. 





Die Details aus Snappap habe ich mit Filz unterlegt und mit einem Lackstift bemalt. Ich bin selbst überrascht wie super cool das klappt und wie super fest die Farbe auf dem Snappap hält. 
Auf dem letzten Foto hat der Pulli schon fünf schonungslose Waschgänge hinter sich gebracht und man sieht keinen Unterschied. Klasse, oder?


Wer von euch hat die Tasja auch schon ausprobiert? 


Lieblingsgrüße! 

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Schnitt Tasja von mialuna
Lackstift schwarz von hier
Link: Rums


P.S.: 
Danke für eure Meinungen und die vielen Drücker zu dem letzten Blogbeitrag, bei dem es ja etwas lauter herging! 












14 März, 2017

Es bleibt nur das kratzige Gefühl im Hals

Manchmal schreie ich, so laut ich kann.

Warum?
Lag es daran, dass sie mich früh um fünf mit lauten Geschrei zu sich rief, um mir zu sagen, dass sie gerne zu mir kommen würde?
Lag es daran, dass ich nicht wieder einschlafen konnte?
Lag es daran, dass sie zum Zähneputzen wieder 15min brauchte?
Lag es daran, dass sie in Tränen ausbrach, weil ihre Strumpfhose auf links gezogen war?
Oder dass sie wütend wurde, weil sie mein "hmhm" als Antwort auf einen Satz überhörte und laut zu weinen beginn, weil sie meinte, ich hätte ihr nicht zugehört?
Lag es an der verschütteten Cornflakesmilch, die sie sich selbst eingoss?
Oder an dem pitschnassen Waschlappen, mit dem sie die Milch aufwischen wollte, aber stattdessen nur die stoffgepolsterten Stühle unter Wasser setzte?

Ich schreie! So laut ich kann.
Und es fühl sich komisch an. Schon während ich die lauten Töne aus meinem Mund kommen höre, fühle ich mich fremd und seltsam Die Stimme verändert sich, sie wird heiser, tiefer, scheint gar nicht mehr meine zu sein, füllt den ganzen Raum und kommt von überall her.



Darf ich mein Kind anschreien?
Bin ich dann authentisch? Bin ich einfach ein Mensch, der seinen Emotionen freien Lauf lässt, sie nicht unter Kontrolle hat? 


Ich muss kurz raus. An die frische Luft. 
Ich entscheide mich die Mülltonne von der gegenüberliegenden Straßenseite zurück zu holen. Ich gehe ohne Jacke raus, damit mir die Kälte ein wenig den Kopf frei pustet.
Auf dem Weg dahin höre ich in der morgendliche Stille Geschrei in einem Nachbarhaus. 
Die Satzfregmente, die da durch die Luft fliegen, klingen ganz ähnlich, wie die, die bei uns zu Hause gerade noch herumwirbelten. Laut! Teilweise gemein, wütend. Hilflos.

Ich denke mir, dass es beruhigend ist, dass es nicht nur mir so geht.
Und dennoch kommen mir die Tränen in die Augen.
Das war nicht fair ihr gegenüber.


Ich mag mich selbst nicht, wenn ich sie anbrülle.
Es ist ein Kontrollverlust und ich verliere die Kontrolle nicht gern. Erst recht nicht ihr gegenüber.
Ihre REaktion darauf verstört mich meist noch mehr. Sie wird leise. Sie schämt sich, weil sie mich wütend gemacht hat und ist wütend auf sich selbst, weil sie mir die Stimmung verdorben hat.

Es bricht mir das Herz.




Ich schreie nicht oft. Und ich schreie nie ohne Reue. Es tut mir leid!
Ich möchte mich in diesen Situationen gerne mehr unter Kontrolle habe. Denn ich weiß, dass dieser Kontrollverlust nichts besser macht. Dass er nichts bringt. Keine Erleichterung, keine Ruhe.
Am Ende umarmen wir uns, entschuldigen uns beide
Alles was bleibt ist ein kratziges Gefühl im Hals, dass mich noch eine Weile erinnert und mich sie an diesem Tag schmerzlich vermissen lässt, wenn ich bei der Arbeit sitze.


Nachdenkliche Lieblingsgrüße!



Edit:
Ein gutes Buch zum Thema, dass mir eine Leserin gerade empfohlen hat:
Mama, warum schreist du so laut? 
Danke Sabrina, für den Tipp und die nette Mail zum Thema.



09 März, 2017

Tasja für Mädels

Das ist echt ein cooler Schnitt für Kids.
Tasja von mialuna ist noch realativ neu auf dem Markt. Den kombinierten Raglan-Rundhalsschnitt fand ich unheimlich spannend und wollte ich auch unbedingt ausprobieren.










Ich würde was dafür geben, wenn ich jetzt eine Coverlock hätte. Die Nähte am Pulli schreien geradezu nach einer richtig hübschen Covernaht in Kontrastfarben, oder?
Stattdessen habe ich nur eine kleine Jerseypaspel im Rücken eingearbeitet. 
Die Kapuze am Pulli ist so ultakuschelig durch den Überschlag. Die Ösenlöcher habe ich mit aufgesteppten Glitzersternen verstärkt. 
Sau cool! 






Ich freu mich schon darauf, den Schnitt für Erwachsene auszuprobieren!
So einen Kuschelhoodie kann ich mir auch großartig für mich vorstellen. Vielleicht nicht unbedingt mit pinken Glitzersternen, aber so ein schwarzer Schwalbenstoff, vielleicht?


Lieblingsgrüße!


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Schnitt: Tasja von mialuna
Stoffe: Stoffe.de
Schnee: Gottseidank nicht mehr da!
Schuhe: Bisgaard