22 August, 2012

Die Tasche ist gepackt

Aufregung!
Morgen gehts zum ersten Mal in die Kita. Nach dem Berliner Eingwöhnungsprogramm darf ich mein Zuckermädchen die ersten drei Tage begleiten und dann wird erst mal geschaut, wie sie sich so eingelebt hat, ob sie "alleine" klar kommt, oder ob Mama nochmal mit darf/muss.



Der Rucksack ist bereits gepackt und steht im Hausflur. Schnuller, Wasserflasche (beides brandneu, nach diesem Malheur), frische Klamöttchen, ein kleines Frühstück, Windeln
Neue Schuhe gabs auch, extra für die Kita! Mal schauen, was wir noch so anschaffen müssen. Ich denke da an Gummistiefel, einen Regenanzug oder eine Matschhose... ein paar festere Hosen, damit die Kleine auch richtig schön auf dem Boden rumkriechen kann...
Habt ihr noch ein Rat? Was darf nicht fehlen?



Ich bin ganz guter Dinge, was die Eingewöhnung angeht. Mein Zuckermädchen ist ein sehr aufgeschlossenes Mädel und offen gegenüber neuen Menschen. Ab und zu braucht sie zwar eine Viertelstunde, um mit neuen Menschen warm zu werden. Im Grunde ist sie aber weitaus weniger schüchtern, als ihre Mami *g*

In der Kita wird sie viel Spaß haben und tolle neue Dinge kennenlernen, viel unternehmen, mit Gleichaltrigen zusammen sein können. Es wird toll werden für sie! Da bin ich sicher!

Dennoch kann ich es nicht wirklich gut haben, dass mein kleines süßes Baby nun schon so groß sein muss, dass sie mit ihren eigenen Rucksack und ihrem klitzekleinen eigenen Frühstück zur Kita geht. Sie ist die Zweitjüngste in ihrer Gruppe. Ich war froh, zu hören, dass ich nicht die einzige Mutter bin, die ihr Kind so früh abgeben muss. Bei dem Eltern-Vorstellungsabend in der Kita war das Zuckermädchen 8 Monate. In einem großen Kreis mit Müttern und Vätern hörte wir uns die Geschichten der anderen Eltern an:
"Unsere Tochter ist jetzt 2,5 Jahre, aber ich MUSS sie jetzt abgeben, auch wenn es noch sehr früh ist" "Unser Sohn ist jetzt 2 Jahre, können wir den Beginn der Kita nicht auch noch ein paar Monate nach hinten schieben, bis er etwas reifer ist?"
*wimmer*...ich fühlte mich ganz komisch dazwischen. Das Zuckermädchen war 8 Monate alt, als der Elternabend stattfand... Als ich außerdem erwähnte dass ich bereits seit über einem Monat wieder arbeiten gehen, musste ich schon ein paar entsetzte Blicke ernten *seufz*

Aber ich muss arbeiten... und ich finds fürs Zuckermädchen viel schöner, wenn sie den Tag unter Kindern verbringen darf, als wenn sie Tag für Tag und Woche für Woche keinen anderen Spielkamerad als Mama und Oma/Opa hat.



Wir sind dann morgen vormittag in der Kita und ich werde heute abend bestimmt noch eine kleine Wehmutsträne verdrücken *schluchz*

Fiel es euch etwas schwer, euer Kind zum ersten Mal in ganz fremde Hände zu geben?

Lieblingsgrüße!

Kommentare:

  1. Och Mensch keine liebe lass dich mal drücken. Oh ja es fällt schwer und hat mich mehr als eine Träne gekostet und das Herz blutet stark.
    Unser kleine Herr ist seit er 10 Monate als ist in der Krippe und war mit Abstand der jüngste. Mir blutet immer noch manchmal das Herz weil ich deke ich arbeite zu viel aber wurden wir das Geld nicht brauchen, wäre ich wohl noch zu Hause. Und viele Leute reden schlecht und wissen gar nicht was sie uns damit antun.
    Es ist ja nicht als wurden wir Freizeit ohne unsere Kinder haben.
    Ich Wünsche dir einen schönen ersten Krippen Tag und hoffe eure Maus lebt sich Schell und gut ein.
    Unserem kleine, Herrn hatte nichts besseres passiere. Können er fühlt sich dort wie zu Hause.

    Glg Steffi

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  2. Meine Tochter sollte mit einem Jahr in die Kita kommen, da es aber keine Plätze im Stadtteil gab und im Nachbarstadtteil gerade eine neue Krippengruppe eröffnet wurde, mussten und haben wir natürlich zugeschlagen. Allerdings hieß das, dass meine Tochter schon mit 10 Monaten in fremde Hände ging.

    Ich habe gelitten!!!
    Erstens kam es sehr kurzfristig und zweitens fiel es mir so schwer :\ meine Tochter war die jüngste, konnte noch nicht laufen, sich richtig verständlich machen, alleine essen, etc.
    Ich litt Höllenqualen.
    ABER
    meine Tochter machte das prima. Die Eingewöhnung lief super. Nach 2 Tagen brauchte man mich gar nicht mehr (und ich wusste NICHTS mit mir anzufangen!!!)

    Im Nachhinein würde ich es immerimmerwieder so früh machen!!!

    Seit März geht sie nun in den Kindergarten der gleichen Kita und hatte da anfangs mächtige Schwierigkeiten, aber spätestens seit den Sommerferien ist es wohl perfekt.


    ENtwicklungstechnisch ist die Kita für meine Tochter das Beste was uns passieren konnte. Sie wird dermaßen gut gefördert.
    In der Krippe lernte sie sehr früh alleine essen, sitzen, trinken aus dem Becher....seit der Krippe liebt sie malen und zählen...
    Und auch jetzt im Kiga blüht sie voll auf!!!

    ;)
    wenn wir mal ein paar Tage daheim sind, bemerken wir immer wieder, wie langweilig wir Eltern doch sein müssen, denn meine Tochter vermisst sehr schnell ihren Kiga und fragt danach ;)

    Also, Kopf hoch.
    Es ist vermutlich das Beste, dass du deiner Kleinen ermöglichen kannst!!!


    GLG
    Shiri

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  3. Liebelein,
    das macht jede Familie anders und ob es da "richtig oder falsch" gibt, wer weiß das schon. Wenn am Ende ein zufriedenes Kind dabei raus kommt, dann ist doch alles gut.
    Die Trennung ist immer schwer, man entlässt sein Marzipanfüßchen in die Welt, der Anfang des Fremdeinflusses ist gemacht, der nimmt immer weiter zu und im Idealfall wird man irgendwann noch geliebt, wenn man auch nix mehr zu melden hat :-) Naja, fast. Weißt schon.
    Sei gedrückt. Alles Liebe.
    Nina

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  4. du musst dich überhaupt nicht komisch fühlen, weil du dein Zuckermädchen abgibst.
    Meine Freundin in den Niederlanden erwartet jetzt ihr erstes Kind und ich fragte sie, ob sie das ganze erste Jahr zu Hause bleiben wird. Da schaute sie mich total entgeistert an, und meinte, dass man in Holland insgesamt also zusammen vor und nach der Geburt nur 16 Wochen Mutterschutz/Babyzeit hat. Dann gehen die Kinder 2-3 Tage pro Woche in die Krippe und Mutti geht arbeiten. Sie konnte gar nicht glauben, dass in Deutschland bis zu drei Jahre zu Hause bleiben gefördert wird.

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  5. Mein Großer war damals 1,5 Jahre alt, allerdings wurde er schon mit 11 Monaten von seiner Uroma und Uropa betreut. Wenn ich allerdings keine Hilfe von Uroma und Uropa gehabt hätte, dann würde er mit 11 Monaten in die Kita gehen. Ich finde auch, dass es keine allgemeingültige Altersgrenze für die Kita gibt, jeder muss es für sich selbst entscheiden.

    Am Anfang fiel mir die Trennung schwer, aber die Erzieherinnen waren sehr nett und er hatte nach kurzer Zeit eine Lieblings-Erzieherin bei der er sich sehr wohl fühlte. Die Eingewöhnungsphase dauerte bei uns allerdings so ca. 4 Wochen, aber das ist bei uns im ganzen Stadtgebiet so üblich.
    Die Entscheidung für die Kita habe ich überhaupt nicht bereut, er war jeden Tag bis 14 Uhr mit sechs anderen Kindern zusammen, hat gespielt, geschlafen und wie ich finde war es für seine Entwicklung sehr vorteilhaft. Die Kinder können dort basteln, malen, lernen Lieder und Spiele, turnen und und und. Zuhause hat man nicht die Möglichkeit seinem Kind das alles zu bieten, da die meisten Kinder ja auch in keiner Großfamilie aufwachsen.

    In die Kita mussten wir damals noch Bettwäsche, Kuscheltier, Windeln, Feuchte Tücher, Windschutzsalbe, Wechselkleidung, Hausschuhe und je nach Wetter bestimmte Kleidung mitbringen (also Matschhose oder Schneehose).
    Ich wünsch euch beiden einen schönen ersten Tag in der Kita, es wird schon alles gut gehen!

    Liebe Grüße
    Kristina

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  6. Oh, Mama. Ein Moment, der uns noch bevorsteht und den ich so rein gar nicht herbeisehne. Ich kann dich gut verstehen! Dem Zuckermädchen eine Traumstart und Dir gaaanz wenig Abschiedsschmerz! ;) LG

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  8. oh, das wird ja spannend morgen!

    Mach dir bloß mal keinen Kopf - das hauseigene Kind hier war auch erst 11 Monate alt, als es in die Kita kam. Im Rückblick hätte es drei, vier Monate später auch noch gereicht, aber doch nicht erst mit 2,5 Jahren *kopfschüttel*.

    Und ja, eine Matschhose braucht man. Und immer brav alle Klamotten beschriften, gell? ;))
    Nee Quatsch, das bekommst du schon mit was in eurer Kita so gewünscht und gehandhabt wird.
    Viel Spaß!

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  9. Hallo!
    Ich kann deinen Herzschmerz totaaaal nachvollziehen! Mein Krümel geht Montag in einer Woche zum ersten mal in den Kindergarten. Sie ist zwar (auch schon) fast 2 Jahre alt, aber mir fällt das sehr sehr schwer...
    Das lustige daran - ich bin Erzieherin und habe früher immer etwas über die heulenden Mamas geschmunzelt... Was denkst du, wer am ersten Krümel-Kindergartentag heulend in der Garderobe sitzt? - richtig - ICH!
    Und wer wird sich freuen, die olle Mama endlich mal los zu sein und so viele tolle Kinder und neue Spielsachen zu haben? - richtig - KRÜMEL...

    Das loslassen ist schon nicht leicht. Die Zeit vergeht mit Kind so unglaublich schnell und gerade noch ist das Baby ganz klein und frisch und schon soll es in die weite KiGa-Welt hinaus... Das schlimmste daran finde ich, dass man die Zeit nie mehr zurückdrehen kann und die Mama-Baby Tage nicht zurückbekommt. KiGa-Schule-Führerschein-(mit 30 den 1. Freund *räusper*) und schon sind sie groß und wir alt;)
    Ach, wie ich dich verstehen kann.

    Ich denke, es ist gut, wie du die ganze Sache siehst. Es wird deinem Zuckermädchen dort gut gehen und sie wird wahnsinnig viel lernen. Und es wird wunderschön sein, wenn du sie das erste mal alleine lässt und dann abholst. Wenn sie dich sieht und ihre Augen strahlen und sie sich einfach freut, das du wieder da bist! Das entschädigt vieles ;)
    Es ist auch überhaupt nicht schlimm, dass sie noch so jung ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es - umso jünger die Kinder sind - umso leichter für sie ist, sich einzugewöhnen.
    Du musst arbeiten? Ja, dann geht sie in die KiTa und dafür kannst du deiner Tochter mehr bieten als wenn du noch länger zu Hause bleiben würdest. Und wenn ihr dann zuammen zu Hause seid, dann bekommt sie die VOLLE DOSIS Mama ;)
    Ich wünsche dir viel viel Spaß morgen im Kindergarten! Und deinem Zuckermädchen einen super Start. Wenig Tränen, viel Spaß und langsamer vergehende Zeit ;)
    Liebste Grüße

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  10. Hey, natürlich wird das klappen!

    Ich war bei allen drei Kindern froh, dass sie vormittags fremdbetreut wurden;)
    So konnte ich für die Uni lernen und/oder arbeiten und hatte nachmittags wirklich Freude daran mit ihnen zu spielen - und habe die Nachmittage dann wirklich nur ihnen gewidmet.
    "Happy wife - happy life" - je mehr ich Vormittags schaffte, desto schöner waren/sind unsere Nachmittage.

    No1 ist mit 14 Monaten zur Tagesmutter gekommen - Krippen gab es nicht und die altersgemischten Gruppen waren restlos überfüllt. No2 ist im Februar geboren und dann im Sommer mit 1 1/2 in die Krippe gekommen, No3 dann wieder mit 14 Monaten (No1 und 3 sind im Juni geboren)

    Ich finde, dass die Kinder sooo unendlich viel mehr lernen wenn sie in einer Krippe sind, als wenn sie als einziges Kind den Vormittag bei der Mutter/dem Vater verbringen. Ich bin 1x pro Woche zum Pekip gegangen (alle drei), dann noch zum Babyturnen (nur No1) - mit Freundinnen habe ich mich unregelmäßig getroffen.

    Die anderen Tage habe ich mit dem Kind Dinge erledigt und natürlich auch gespielt - aber so sehr gefordert und gefördert, wie es in der Kita oder Krippe passiert, wurde keins der drei.
    Meine Kinder haben es mir auch leicht gemacht und nie geweint beim Abgeben. Einzig No3 sagte zuletzt (jetzt vor den Ferien) ab und zu, dass sie lieber bei mir wäre.
    Seit Montag machen wir die Kindergarten Eingewöhnung (auch nach dem Berliner Modell) und morgen darf ich dann das 1. Mal die Einrichtung für ein paar Stunden verlassen - freu.

    Wahrscheinlich wird es bei Euch länger dauern, aber wenn sie eine gute Bindung zu ihrer Erzieherin aufbaut, dann profitiert Ihr sehr davon. Also nichts erzwingen oder beschleunigen wollen.
    Deine Tochter bestimmt den Ablauf und wird sich gut einleben.

    Hui, recht lang mein Kommentar,
    LG und ich bin gespannt, was Du berichtest!
    Kathrin

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  11. ein wundervoller rucksack und noch viel schönere puschen!!!!

    na ist doch toll wenn die das alle so machen können und wollen...
    ich hatte auch arge probleme da ich emmi mit nem jahr abgegeben habe... aber im nachhinein betrachtet war es super...
    und auch bauchzwerg nr 2 wird schon mit 1 1/2 jahren gehen müssen... es kann sich nun mal nicht jeder erlauben 2-3 jahre zu hause zu bleiben...
    vor allem nicht (meistens) bei selbstständiger arbeit...
    die hauptsache ist, dass man die zeit die man hat nutzt und zwar sinnvoll und nicht seine kinder den halben tag vor den fernseher setzt weil man andere sachen zu erledigen hat... dann lieber sinnvolles kigaprogramm... ich lasse emmi bei schlechtem wetter meist sogar etwas länger im kiga, weil ich mir denke, da hat sie kinder zum spielen und muss net mit der ollen mama in der bude hocken...
    ich liebe meine tochter über alles, aber auch die kinder brauchen mal pause von uns nicht nur wir von ihnen...
    schlimm finde ich nur die, die ihre kinder ganztags so früh abgeben und gar nicht arbeiten gehen sondern faul aufm sofa liegen... und den restlichen tag können dann die kinder vor der glotze hocken...
    so,... danke aber das musste jetzt sein *_*
    hab eine schöne eingewöhnungszeit :-*

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    1. ach so zeigst du den ring sling und die tragevarianten auch noch? *liebguck*

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  12. ohh, da bin ich mal gespannt, wie es so wird :) Mir steht das ja mit Beiden ab Januar bevor! Ich baue dann auf Deine Kinderkrabbelgruppenerfahrung. (Ab Januar haben wir für Nora und Klara 2 Ganztagsplätze, also ab 7.30Uhr bis 17Uhr, sodass ich dann auch wieder arbeiten gehen will und auch iwie muss...dat Geld wächst ja nicht auf den Bäumen, ne :) Mach Dir keinen Kopf wegen der anderen Eltern..ist hier nicht anders...Klara wird sogar die Jüngste mit 1,5 Jahren dann in ihrer gruppe, aber da mach ich mir schonmal gaaar nichts draus!
    Da fällt mir ein, Hausschuhe müssen wir auch noch besorgen! (Matschsachen ham wir schon :)

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  13. Oh! Aufregende Zeiten! Neue Freunde, neue Fähigkeiten. Lass Dir nur ja kein schlechtes Gewissen einreden. Kinder lernen am Besten von Kindern. Wahrscheinlich kannst Du zuschauen, wie sie anfängt das, was sie bei den anderen Kindern drumherum sieht, nachzuahmen und Mama ist abgemeldet. Bei meiner - seid wenigen Wochen - großen Tochter habe ich das zum ersten Mal deutlich gesehen als sie gut 7 Monate alt war. Weihnachten bei Oma. Die Cousine (4 Wochen älter) war auch da. Da hat sich meine kleine Fee so einiges Neues abgeschaut und mir war klar: es wird Zeit für Kinderkrippe. Zumindest stundenweise. Sie ist dann ab März mit knapp 10 Monaten erst nachmittags, später auch noch an 3 Vormittagen zusätzlich in die Krippe gegangen (und da sind wir seid dem und hoffen noch auf einen weiteren Vormittg, nur ist derzeit kein Platz frei). Es hat uns allen gut getan. Ich selbst hatte Kinderkrippe auch erst für 1-1.5 Jahre angepeilt, aber nachdem sie so positiv auf andere Kinder angesprochen hat, war es wohl an der Zeit.

    Also nicht traurig sein, es kommen spannende Zeiten auf Euch zu. Es wird ihr sehr wahrscheinlich gut tun.

    LG neko

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